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Tipps für den Garten
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Verfasst am 22.07.2026 um 11:49 Uhr

Der Garten im August...

Im August lässt das Wachstum der Pflanzen nach. Rasen kann nun zur Kräftigung erneut mit einem stickstoff- oder phosphororientierten Dünger gestärkt werden. Im Herbst benötigt Rasen dann einen kalibetonten Dünger.  Auch das Vertikutieren ist noch möglich. Obstbäume und Beerensträucher vertragen jetzt gut einen Rückschnitt, denn das fördert die Fruchtbildung im kommenden Jahr.

Der Gemüsegarten

  • Letztes Einpflanzen. Der letzte Pflanztermin für Nachkulturen ist gekommen. Bunte Pflücksalate, Kopfsalat, Eissalat, Endivien, Mangold und Rettich können dann noch spät im Herbst geerntet werden.

  • Tomaten mäßig gießen. Bei zu hohen Wassergaben können die Früchte platzen, daher sollten Tomaten nicht gegossen werden, wenn es kühl und feucht ist.

  • Zucchini ernten. Sobald die Früchte eine Größe von ca. 20 Zentimeter erreicht haben.

  • Der Blumenkohl hat im Laufe des Sommers seinen schönen gelblich weißen Kopf ausgebildet. Damit er hell bleibt, ein, zwei Blätter abknicken und zur Beschattung über den Kopf legen.

  • Lauch anhäufeln. Lauch zur Bildung eines langen weißen Schaftes Anfang des Monats noch einmal anhäufeln.

  • Tomate und Paprika stutzen. Für ein gutes Ausreifen der letzten Früchte sollten bei Paprika und Tomaten die Triebspitzen gekappt werden.
  • Petersilie säen. Durch eine Aussaat im August wächst Petersilie sehr zügig und Parasiten haben kaum eine Chance, ihn zu befallen. Im folgenden Frühjahr sind die Pflanzen bereits kräftig genug, um sich zu behaupten.

  • Sellerie freilegen. Freigelegte Sellerieknollen wachsen besser. Die Wurzeln beim Entfernen der Erde um die Knolle nicht beschädigen. Sellerie braucht für gesundes Wachstum viele Nährstoffe.

  • Mais rechtzeitig ernten. Sobald die Kolben prall und die Narbenfäden braun sind. Verpassen Sie den Zeitpunkt nicht, sonst schrumpfen die Körner, werden zäh und verlieren ihren süßen Geschmack.


  • Gründüngung stärkt den Boden: Manche Beete sind bereits abgeräumt, doch der Boden sollte nicht unbedeckt bleiben. Die Aussaat bestimmter Pflanzen lockert das Erdreich, bringt Nährstoffe ein und schützt vor Verdunstung, Erosion und Unkräuter. Schmetterlingsblütler wie Lupinen, Bohnen oder Inkarnat-Klee können mithilfe bestimmter Bakterien Stickstoff aus der Luft binden und damit den Boden düngen. Als schützende Winterdecke eignen sich Bienenfreund, Vogerlsalat und Winterwicke.


  Der Obstgarten

  • Pfirsichbaum pflegen. Zu dicht stehende Äste beim Pfirsichbaum gleich nach der Ernte auslichten.

  • Die Weintrauben im Garten schmecken demnächst nicht nur uns. Damit Vögel und Wespen die Ernte nicht wegfressen, helfen feinmaschige Beutel aus Organza über den Trauben.

  • Bei Johannisbeeren und Stachelbeere werden einige Wochen nach der Ernte drei bis vier alte Triebe bodeneben entfernt, damit der Strauch vital bleibt.

  • Damit die Erdbeerpflanzen im kommenden Jahr wieder reich tragen, entfernt man altes Laub sowie alle Ausläufer, die man nicht für die Neupflanzung benötigt.

  • Frühe Birnen wie „Clapps Liebling“, „Salzburger Birne“ und „Frühe aus Trevoux“ sind reif, wenn ihre Farbe je nach Sorte von Grün auf Gelblich oder Rötlich umschlägt und sie sich mit Drehen leicht vom Baum lösen.

  • Johannisbeersträucher werden jetzt zurückgeschnitten: Das ist wichtig, denn an den zwei- bis dreijährigen Trieben wachsen die schönsten Früchte. Triebe, die älter als drei Jahre sind, bodennah abschneiden.


Blumen und Pflanzen im Garten

  • Den Frühling einpflanzen. Krokusse, Narzissen, Hyazinthen und Tulpen kommen nun in die Erde. Faustregel bei der Pflanzung: Zwiebeln doppelt so tief in die Erde stecken, wie sie hoch sind. Übrigens: Mitte bis Ende August ist auch die ideale Pflanzzeit für Pfingstrosen und Clematis.

  • Nicht zu viel Rasenmähen. Den Rasen nach einem Urlaub stufenweise in mehreren Mähdurchgängen auf ca. fünf Zentimeter zurückschneiden. Und bei sehr hohen Temperaturen nicht zu kurz mähen, sonst verbrennen die Halme. Durch den höheren Schnitt kann sich die Feuchtigkeit länger im Boden halten.

  • Mit Maß düngen. Überdüngung hemmt das Wurzelwachstum und führt oft sogar zu indirektem Nährstoffmangel, weil das Überangebot eines Nährstoffs die Aufnahme eines anderen blockieren kann. Ab August sollten mehrjährige Pflanzen nicht mehr gedüngt werden, damit die Triebe gut ausreifen und winterfest werden.

  • Brunnenkresse ernten: Ob im kleinen Trog oder im Teich: Im August erreicht die Ernte frischer Blätter aus dem Wasser ihren Höhepunkt. Die heimische Brunnenkresse schmeckt würzig nach Senf und Rettich und wurde früher oft an Bachufern gesammelt. Man kann sie aber auch in Erde und Blumentöpfen ansetzen. Dafür muss man die Erde ständig sehr feucht halten. Wichtig: Kresse sollte man ganz frisch verarbeiten. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen, hält sie im Kühlschrank maximal zwei Tage.